Feuerameisen
Solenopsis spp

Aussehen:

 

Königinnen werden bis zu 15 mm, Arbeiterinnen zwischen 3-6 mm groß. Der Kopf ist kupferfarben wie der Körper, nur der Hinterleib ist dunkler. Die Antennen haben charakteristische zweigliedrige Enden, die bei einer Königin besonders auffällig geformt sind.

Fortpflanzung:

Nach der Begattung sucht die Königin einen Ort für die Eiablage, die im späten Frühjahr mit bis zu 125 Eiern vollzogen wird. Nach 9-16 Tagen ist die Larve der Verpuppung entflohen und als selbständige Ameise unterwegs. Nachdem die ersten Larven zu Arbeiterinnen geworden sind, legt die Königin weitere Eier und kann mit bis zu 1.500 Eiern pro Tag aufwarten. Die Arbeiterinnen übernehmen derweil die Nest- und Larvenpflege, sowie die Nahrungssuche. Die geschlechtsreifen Männchen schlüpfen im Jahr als Letzte.

Lebensweise:

Tote Insekten, Regenwürmer und Wirbeltiere stehen auf dem Speiseplan. Aber auch Honigtau und zuckerhaltige Substanzen, sowie Proteine und Fette werden von den Arbeiterinnen beschafft. Die Paarung erfolgt in den Hoch- und Spätsommermonaten im Flug. Die Männchen sterben im Anschluss. Bemerkenswert ist der hohe Bau mit bis zu 40 cm Höhe, der meist an Gegenständen angelehnt errichtet wird. Die Feuerameise ist für ihre Aggressivität bei Störungen bekannt und reagiert mit Bissen, die zu einer juckenden roten Pustel werden. Sie befällt Gebäude, zerstört Ernten und ist ein Schädling in Städten und in der Landwirtschaft.

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